Bei Kraker Trailers hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Neue Mitarbeiter kamen hinzu und bestehende Teams entwickelten sich weiter. Smart Trailer Solutions, eine bereits vorhandene Geschäftseinheit, wurde vergrößert, um die Verkauf-, Verleih- und Marketingtätigkeiten von Kraker Trailers zu übernehmen. Eine andere wichtige Veränderung ist die Benennung von Alain Hiel und Stephan Willemstein als Co-CEOs von Kraker Trailers. Gemeinsam übernehmen sie die Leitung und Verantwortung für Kraker Trailers.
Fokus auf Innovation und Prozesskontrolle
Alain und Stephan sind beide bereits seit Jahren bei Kraker Trailers tätig. Alain seit 2008 und Stephan seit 2016. Sie kennen jeden Aspekt des Unternehmens und haben beide auf ihre eigene Weise zur Entwicklung von K-Force beigetragen. K-Force zeichnet sich durch seine verschraubte Ausführung und seine hohe Qualität aus. Darüber hinaus sorgt der modulare Aufbau für Wartungsfreundlichkeit und Effizienz. „Bei Kraker Trailers erfolgt Innovation nicht in kleinen Schritten, sondern in großen Sprüngen“, erklärt Stephan. „Die Einführung von K-Force stellte eine fundamentale Veränderung beim Fahrgestell, das verschraubt wurde, beim Aufbau und bei den Prozessen dar. Die Markteinführung von K-Force gehört zu den innovativsten Entwicklungen, die die Branche kennt.”
„Wenn wir zurückschauen, können wir auf unsere Entwicklungen stolz sein. Die Entwicklung von K-Force und die Entwicklung der gesamten erforderlichen Geräte war eine aufschlussreiche und interessante Zeit. Man muss sich mit Dingen auseinandersetzen, die noch nicht auf dem Markt sind, die man als Unternehmen von Grund auf selbst entwickelt. Der erste automatische Sprühroboter, zum Beispiel, war ein wichtiger Teil der Lernkurve. Wir wurden sehr durch das Fachwissen von Jan de Muynck unterstützt. Dasselbe gilt für die Entwicklung des Schweißroboters. Auch hier haben wir uns mit dem Lieferanten intensiv beraten. Die Entwicklung von K-Force und allem, was dazu gehört, hatte eine große Auswirkung auf Kraker Trailers. Wir haben alles auf einmal verändert: die Ladefläche und das Fahrgestell. Aber es ging nicht anders. Das erfordert technisches Fachwissen und viel Mut. Das Ergebnis ist ein revolutionärer Auflieger, dem keiner das Wasser reichen kann. Wir haben bewiesen, dass ein Konzept, an das man mit der nötigen Skepsis herangeht, funktioniert. Es war eine Teamleistung, bei der jede Abteilung von großer Bedeutung war. Das bringt nicht nur Kraker Trailers als Unternehmen weiter, sondern bietet auch unseren Kunden Vorteile durch ein leichtes und robustes Produkt mit langer Lebensdauer und niedrigen Gesamtbetriebskosten“, erklärt Stephan.
Alain ergänzt: „Häufig sieht man nur das Endergebnis. Aber um einen Auflieger mit gleichbleibender Qualität zu bauen, sind hunderte Entscheidungen erforderlich: bei der Technik, den Prozessen und den Menschen. Das alles vereint sorgt dafür, dass K-Force ein einzigartiger, innovativer Auflieger geworden ist.“
Der modulare Aufbau von K-Force bietet sowohl den Kunden als auch dem Hersteller Vorteile. K-Force lässt sich einfacher reparieren, Teile lassen sich schneller ersetzen. So ist der Auflieger schneller wieder unterwegs und die Kosten sind geringer.“
Stephan: „Auch die Mechaniker sagen uns, dass sie in der Praxis von diesen Vorteilen wirklich profitieren. Der ultimative Beweis, dass der Markt von den Vorteilen von K-Force überzeugt ist? Kunden, die zunächst nur einen K-Force bestellen und anschließend weitere kaufen. Dann geht es nicht nur um die erste Akzeptanz, sondern auch über die Betriebe, die eine eher abwartende Haltung hatten und zunächst schauen wollten, wie sich die Dinge weiterentwickeln.“
Der Teufel steckt im Detail
„Der Übergang zu einer stärker automatisierten Produktion und der Einsatz digitaler Tools erfordern auch andere Fähigkeiten von unseren Mitarbeitern. Dafür ist eine durchdachte Begleitung nötig. Denn es handelt sich nicht nur um einen technologischen, sondern auch um einen kulturellen Wandel. Diese Details sind von entscheidender Bedeutung“, so Alain.
Klare Struktur und kurze Wege
Laut Stephan und Alain ist eine deutliche Trennung zwischen Kraker Trailers (Production Excellence) und Smart Trailer Solutions (Sales Excellence) essentiell für weiteres Wachstum.
„Auflieger bauen ist ein Metier für sich, ebenso wie der Verkauf. Durch eine deutliche Trennung dieser Zuständigkeiten kann eine bessere Effizienz erreicht werden“, sagt Alain. „Die Aufteilung gewährleistet, dass jeder Aufgabe die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wird.“
Alain und Stephan finden beide, dass es ein logischer Schritt ist, dass Jan de Kraker sich mit der Weiterentwicklung von STS beschäftigt. „Seine Marktkenntnis ist einzigartig. Er ist als Gründer und Zugpferd von Kraker Trailers bekannt. Er engagiert sich weiterhin bei Kraker Trailers, aber sein Fokus liegt nun auf Smart Trailer Solutions. Dieses Unternehmen leitet er gemeinsam mit seinem Sohn Thomas de Kraker, der als Sales Manager tätig ist.“
Da Alain und Stephan nun die Produktion von Kraker Trailers leiten, liegt der Fokus noch stärker auf Effizienz und Qualität.
Das beste Produkt für die Kunden
Die Zusammenarbeit von Alain, Stephan und STS ist intensiv. „Alle zwei Wochen treffen wir uns mit Jan de Kraker. Dann wird alles besprochen. Manchmal geht es dabei hoch her, aber stets mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen: Das beste Produkt mit der höchsten Effizienz für unsere Kunden herzustellen“, erklärt Alain.
Alain und Stephan sind überzeugt, dass die offene und direkte Kommunikation ein Schlüssel des Erfolgs ist. „Sich gegenseitig auf Kurs halten, sich trauen, Kurskorrekturen vorzunehmen und immer die Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt stellen – darin liegt unser Erfolg“, schließen die beiden Co-CEOs ihre Geschichte.